"Friedensrat"
Hamas stellt Forderungen an Israel

Die islamistische Terrororganisation Hamas fordert anlässlich der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrats von US-Präsident Trump mehr Druck auf Israel.

    Ein Junge läuft mit Eimern für Wasser durch zerstörte Gebäude in Gaza-Stadt.
    Noch ist an Wiederaufbau im Gazastreifen nicht zu denken. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Omar Ashtawy)
    In einer Stellungnahme rief sie wörtlich dazu auf, praktische Schritte zu ergreifen, um Israel zu zwingen, die Aggression einzustellen, die Grenzübergänge zu öffnen, den ungehinderten Zugang humanitärer Hilfe zu ermöglichen und unverzüglich mit dem Wiederaufbau zu beginnen.
    Trump hatte bei der ersten Sitzung des von ihm gegründeten Gremiums in Washington Milliardenhilfen für den Gazastreifen angekündigt. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu machte allerdings erneut deutlich, dass der Wiederaufbau des Gazastreifens erst nach einer Entwaffnung der Hamas beginnen könne. Dies habe man mit den USA vereinbart. Die Hamas lehnt eine Entwaffnung jedoch ab.
    Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.