Wirtschaft
Handelsblatt: Abbau von 4.000 weiteren Stellen bei Porsche möglich

Bei dem Sportwagenbauer Porsche könnten einem Zeitungsbericht zufolge 4.000 weitere Stellen wegfallen. ‌

    Ein Porsche Logo, aufgenommen am 13.01.2015 bei der North American International Auto Show (NAIAS) im Cobo Center Detroit (Michigan). Foto: Uli Deck/dpa
    Ein Porsche-Logo (picture alliance / dpa / Uli Deck)
    Das Handelsblatt berichtet, der Mutterkonzern Volkswagen habe nach einer Gewinnwarnung die Sorge, dass das bisherige Sparpaket nicht ausreiche. Dies gehe aus Unterlagen zum Aufsichtsratsbeschluss bei VW von Anfang September hervor. Für die Markengruppe "Sport Luxury", zu der Porsche gehört, sehe die Vorlage eine Reduktion um rund 4.100 Mitarbeiter ⁠vor. ⁠Der Plan solle ausdrücklich zusätzlich zu bestehenden Vereinbarungen gelten. ‌
    Weder von Volkswagen noch von Porsche gibt es bisher eine Stellungnahme zu dem Bericht.
    Volkswagen hatte am Freitag die Prognose für das laufende Jahr gekappt. Hauptgrund ist eine Milliardenabschreibung auf Porsche. Da Porsche eigenständig ist, kann VW Maßnahmen jedoch nur empfehlen, nicht anordnen.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.