Erdbebengebiet
Helfer in Venezuela können einzelne Verschüttete retten - 50.000 Menschen werden aber noch vermisst

Vier Tage nach den beiden Erdbeben in Venezuela haben Rettungsmannschaften einen Vater und seinen Sohn lebend aus den Trümmern geborgen.

    US-amerikanische Such- und Rettungskräfte bergen am Sonntag, 28. Juni 2026, in La Guaira, Venezuela, ein unter den Trümmern verschüttetes Erdbebenopfer.
    Erdbeben in Venezuela: Eine ältere Frau wird von Rettungskräften aus Trümmern geborgen. (picture alliance / AP Photo / Matias Delacroix / Matias Delacroix)
    Nur wenige Stunden zuvor konnte ein internationales Suchteam ebenfalls im Bundesstaat La Guaira eine 60-jährige Frau retten. Insgesamt sind an diesem Wochenende nach Angaben von Interimspräsidentin Rodríguez 33 Menschen lebend geborgen worden.
    Nach den Erdstößen vom frühen Mittwochabend werden noch mehr als 50.000 Menschen vermisst. Die Zahl der registrierten Todesopfer liegt bei bisher 1.450 und die der Verletzten bei 3.200.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.