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StartseiteMusikjournalLust auf Debatten in der Klassikszene08.07.2019

Herausgeber des "VAN"-MagazinsLust auf Debatten in der Klassikszene

Seit fünf Jahren existiert das Online-Magazin "VAN" für klassische Musik. Gründer und Herausgeber Hartmut Welscher zieht eine positive Bilanz. Das Magazin sei eine "gute Ergänzung" am Markt, denn es interessiere sich für mehr als klassische Musikkritik.

Hartmut Welscher im Gespräch mit Susann El Kassar

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Hartmut Welscher, Gründer und Herausgeber von "VAN", in einer Porträtaufnahme (Christine Fiedler)
Hartmut Welscher, Gründer und Herausgeber von "VAN" (Christine Fiedler)
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Im Klassik-Journalismus gebe es eine tiefverwurzelte "Pfadabhängigkeit". Diese Art des Journalismus fokussiere sich oft auf Formate wie Musikkritik, sagte Hartmut Welscher. Das Magazin "VAN" widme sich der Musikkritik hingegen relativ wenig und nehme Themen wie Rassismus oder die Debatte um #Metoo in der Klassikkultur in den Blick.

Finanzielle Säulen

Die finanzielle Grundlage des Online-Magazins fuße auf zwei Säulen: dem Anzeigen- und dem Abonnenten-Geschäft, erklärte Hartmut Welscher. "Das läuft beides sehr gut." Um eine "Wachstumsperspektive" zu haben, sei die englische Ausgabe initiiert worden. 

Kritik an der Berichterstattung des Magazins über den Führungsstil des Dirigenten Daniel Barenboim wies Welscher zurück. "Wir legen sehr großen Wert auf journalistische Standards", so Welscher.

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