
Eine Ärztin der Krankenversicherung erklärte, die rückläufigen Zahlen seien eine eine erfreuliche Entwicklung. Neben dem Fortschritt in der medizinischen Versorgung trage dazu auch ein wachsendes Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Rauchverzicht und Stressmanagement könnten das Infarktrisiko deutlich senken.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts starben 2024 in Deutschland 41.258 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts. Dem aktuellen Herzbericht zufolge führten Herzinfarkte im Jahr 2023 zu knapp 186.000 Krankenhausbehandlungen.
Bei Frauen oft Warnsignale fehlgedeutet
Bei Frauen würden Herzinfarkte häufig erst spät erkannt und Warnsignale fehlgedeutet, warnte die KKH. Bei Frauen wirke sich zudem die Menopause auf die Herzgesundheit aus. Mit dem Absinken des Östrogenspiegels stiegen häufig Blutdruck, Blutfette und Körpergewicht - Faktoren, die das Herz- Kreislaufsystem belasteten.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts starben 2024 in Deutschland 41.258 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts. Dem aktuellen Herzbericht zufolge führten Herzinfarkte im Jahr 2023 zu knapp 186.000 Krankenhausbehandlungen.
Die Ärztin führte aus, das typische starke Stechen in der Brust sei bei Frauen seltener das Hauptsymptom. Stattdessen berichteten Herzinfarkt-Patientinnen häufiger über Atemnot, Übelkeit oder Druckgefühl im Oberbauch - oder sie fühlten sich müde und abgeschlagen ohne offensichtlichen Grund. Weiter hieß es, Studien zeigten, dass Frauen bei einem Herzstillstand seltener reanimiert würden - weil helfende Personen Angst hätten, etwas falsch zu machen oder in die Intimsphäre einzugreifen. Die Krankenkasse betonte, eine Herzdruckmassage sei immer richtig, wenn jemand bewusstlos werde und nicht mehr normal atme.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
