
Fakt sei, dass sich hinter der Nutzung von digitalen Spielen auf PCs, Konsolen, Smartphones oder Tablets eine Milliarden-Industrie verberge, betonte Vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt. Vergangenes Jahr habe der Gaming-Markt bundesweit 9,4 Milliarden Euro umgesetzt. Deutschland sei damit der umsatzstärkste in Europa. In Bayern habe sich seit 2018 die Anzahl der Games-Unternehmen dank Förderstrategien verdoppelt. Brossardt sprach von einem enormen Potenzial für die Wirtschaft. Die Branche müsse noch stärker unterstützt werden. Nur so könne man sich weltweit etablieren und damit Arbeitsplätze und Wohlstand in einem zentralen Zukunftsmarkt schaffen.
Morgen öffnet die Gamescom in Köln ihre Türen zunächst für Fachbesucher. – Der Computerspielmarkt ist inzwischen um ein Vielfaches größer als die Musik- und Kinobranche. Einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zufolge geben Computerspieler im Schnitt rund 330 Euro pro Jahr für ihr Hobby aus.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
