Gaming
"Hier steckt enormes Potenzial für unsere Wirtschaft drin"

Zum Start der Computerspielemesse Gamescom hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft die Bedeutung der Branche für Deutschland hervorgehoben.

    Ausschnitt aus einer Werbegrafik für "ARK: Survival Ascended". Eine Frau mit Speer in der Hand reitet auf einem Dinosaurier und blickt auf das Tal einer Fantasiewelt.
    "ARK: Survival Ascended" - ein Dinosaurier-Überlebenswelt-Spiel des US-amerikanischen Spiele-Entwicklers "Studio Wildcard". ("ARK: Survival Ascended" / Studio Wildcard)
    Fakt sei, dass sich hinter der Nutzung von digitalen Spielen auf PCs, Konsolen, Smartphones oder Tablets eine Milliarden-Industrie verberge, betonte Vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt. Vergangenes Jahr habe der Gaming-Markt bundesweit 9,4 Milliarden Euro umgesetzt. Deutschland sei damit der umsatzstärkste in Europa. Brossardt sprach von einem enormen Potenzial für die Wirtschaft. Die Branche müsse noch stärker unterstützt werden. Nur so könne man sich weltweit etablieren und damit Arbeitsplätze in einem zentralen Zukunftsmarkt schaffen.
    Die Gamescom begann am Abend in Köln mit der traditionellen "Opening Night Live". Morgen öffnen die Messehallen zunächst einen Tag lang für Fachbesucher. Erwartet werden dann auch Vizekanzler Klingbeil, NRW-Ministerpräsident Wüst und EU-Digitalkommissarin Virkkunen. – Der Computerspielmarkt ist inzwischen um ein Vielfaches größer als die Musik- und Kinobranche. Laut Digitalverbands Bitkom geben Computerspieler rund 330 Euro im Schnitt pro Jahr für ihr Hobby aus.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.