
Außenminister Khanal teilte mit, eine Rettungsmannschaft aus dem Nachbarland Indien sei bereits angekommen, eine weitere aus China werde bald erwartet. Die Teams sollen bei der Suche nach Arbeitern helfen, die in Tunneln an Kraftwerken entlang der von der Flut betroffenen Flüsse eingeschlossen sind. Suche und Rettung gestalten sich laut Khanal besonders schwierig, weil in dem Gelände kaum Hubschrauber landen können. So unter anderem im Bezirk Rasuwa: Dort gehen die Behörden davon aus, dass an einer Baustelle mehr als 100 Menschen in einem schlammgefüllten Tunnel festsitzen.
Insgesamt werden im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal noch rund 3.000 Menschen vermisst. Die Zahl der bestätigten Toten ist zuletzt auf mehr als 680 gestiegen.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
