Indonesien
Hilfsgüter auf dem Weg ins Erdbebengebiet - Zahl der Toten steigt auf 51

Nach dem heftigen Erdbeben mit mindestens 51 Toten erwartet die indonesische Insel Flores Hilfsgüter aus Jakarta.

    Die Menschen sitzen auf Decken auf einem von kleinen Bäumen gesäumten Feld.
    Wegen des Bebens obdachlos gewordene Menschen auf der Insel Fores. (AFP / ARNOLD WELIANTO)
    Gestern waren in der Hauptstadt laut der Katastrophenschutzbehörde 275 Tonnen Versorgungsmittel eingetroffen. Jakarta ist rund 1.500 Kilometer von der Insel entfernt.
    Das Beben hatte eine Stärke von 7,7. Das Epizentrum lag vor der Küste der Insel Flores, die zur Provinz Ost-Nusa-Tenggara gehört. Mehr als 1.300 Häuser wurden beschädigt; die Suche nach Vermissten dauert an. Zur Unterstützung der Rettungsarbeiten entsandte die Regierung Soldaten und Polizisten in die betroffene Region.
    Wenige Stunden nach dem Beben hatte es gestern ein zweites gegeben; betroffen war diesmal die Insel Sumatra im Westen des Landes. Die Erdstöße hatten nach Angaben des US-Erdbebenzentrums die Stärke 6,9.
    Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer geologisch besonders aktiven Zone. In dem südostasiatischen Inselstaat treten Erdbeben häufig auf.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.