Entwicklungspolitik
Hilfswerke fordern jährlich 2,8 Milliarden für humanitäre Zwecke

Die Bundesregierung sollte aus Sicht von Hilfswerken mindestens 2,8 Milliarden Euro pro Jahr für humanitäre Zwecke bereitstellen.

    "Auswärtiges Amt" steht am der Außenmauer des Ministeriums in Berlin.
    Adressat des Appells: Das Auswärtige Amt in Berlin (Markus Heine dpa/lbn)
    Das fordern Terres des hommes und die Welthungerhilfe in ihrem sogenannten Kompass 2026, der im Laufe des Tages vorgestellt wird. Dafür müssten die von zwei auf eine Milliarde Euro gekürzten Mittel im Auswärtigen Amt wieder aufgestockt werden. Beide Organisationen appellieren zudem an die schwarz-rote Koalition, von den geplanten Kürzungen in der Entwicklungs-Zusammenarbeit abzusehen. So müsse humanitäre Hilfe bedarfsorientiert, neutral und unabhängig sein und dürfe nicht sicherheits-, migrations- oder geopolitischen Interessen untergeordnet werden.
    Der jährlich erscheinende Bericht soll nach Angaben der Ersteller den Kurs der Bundesregierung in Zeiten geopolitischer Krisen analysieren.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.