Erderwärmung
Hitzewochen waren für AfD-Chef Chrupalla ein "ganz normaler Sommer"

Der AfD-Vorsitzende Chrupalla sieht im diesjährigen Hitzesommer keine Folge des Klimawandels. Für ihn sei das ein ganz normaler Sommer gewesen, sagte er im ARD‑ Fernsehen. Er sehe da viel Panikmache.

    Der AfD-Chef Tino Chrupalla mit dunklem Anzug und Krawatte sitzt auf einem roten Sessel und hält beiden Hände auf den Knien. E sagt gerade etwas. Hinter ihm steht an einer LED-Wand "Sommerinterview - Bericht aus Berlin".
    Tino Chrupalla im ARD-Sommerinterview. (dpa/ dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Chrupalla fügte hinzu, die AfD habe den Klimawandel nie geleugnet. Sie halte den menschengemachten aber für sehr gering. Am Ende gehe es der Bundesregierung darum, mit diesem Klimahype, wie er es bezeichne, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Forscher betonen seit langem die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter. Hitzewellen hat es zum Beispiel laut Christoph Gornott zwar schon immer gegeben.Der entscheidende Unterschied sei jedoch, dass solche Hitzephasen heute deutlich häufiger, länger und intensiver seien, erklärte der Professor von der Universität Kassel. Und das lasse sich ganz klar auf den menschengemachten Klimawandel zurückführen.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.