Erderwärmung
Hitzewochen waren für AfD-Chef Chrupalla ein "ganz normaler Sommer"

Der AfD-Vorsitzende Chrupalla sieht im diesjährigen Hitzesommer keine Folge des Klimawandels. Für ihn sei das ein ganz normaler Sommer gewesen, sagte er im ARD‑ Fernsehen.

    Der AfD-Politiker Tino Chrupalla steht an einem Rednerpult, hinter ihm eine blaue Wand mit der Aufschrift "Alternative für Deutschland"
    Tino Chrupalla (AfD) räumt dem Klimawandel wenig Bedeutung ein (picture alliance / Metodi Popow / M. Popow)
    Er sehe da viel Panikmache. Chrupalla führte aus, die AfD habe den Klimawandel nie geleugnet. Sie halte den menschengemachten allerdings für wirklich sehr gering. Am Ende gehe es der Bundesregierung darum, mit diesem Klimahype, wie er es bezeichne, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Klimaforscher widersprechen solchen Äußerungen schon seit längerem. Hitzewellen hat es zum Beispiel laut Christoph Gornott zwar schon immer gegeben.Der entscheidende Unterschied sei jedoch, dass solche Hitzephasen heute deutlich häufiger, länger und intensiver seien, erklärte der Professor von der Universität Kassel. Und das lasse sich ganz klar auf den menschengemachten Klimawandel zurückführen.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.