
Die Kommission begründete das mit Interessenskonflikten und Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit. Die Hochschulen waren unter dem ehemaligen Regierungschef Orban in den Besitz von Stiftungen überführt worden, in deren Vorständen Orban-nahe Politiker saßen.
Unter Orbans pro-europäischen Nachfolger Magyar war zuletzt beschlossen worden, diese Stiftungen aufzulösen und die Hochschulen wieder unter staatliche Kontrolle zu stellen. Dies ist zugleich Teil eines Maßnahmenpakets gegen Korruption. Die ungarische Regierung will so erreichen, dass eingefrorene EU-Gelder in Milliardenhöhe freigegeben werden.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
