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Bayern
Hochwasserlage spitzt sich zu - Söder dankt Helfern

In den Hochwassergebieten im Süden von Deutschland haben sich Landespolitiker ein Bild von der Lage gemacht.

    Angehörige der DLRG aus Memmingen fahren mit einem Boot zu Menschem in überschwemmten Wohnungen.
    in etlichen Orten in Schwaben mussten Bewohnerinnen und Bewohner mit Booten aus ihren umspülten Häusern gerettet werden. (picture alliance / dpa / Jason Tschepljakow)
    Bayerns Ministerpräsident Söder und Innenminister Herrmann fuhren nach Diedorf bei Augsburg. Dort waren nach stundenlangem Regen ein Deich und ein Damm gebrochen, zahlreiche Bewohner mussten ihre Wohnhäuser verlassen. In Fischach bei Augsburg wurden Menschen mit Hubschraubern gerettet. Im Landkreis Augsburg gilt bereits der Katastrophenfall, ebenso wie in fünf weiteren Landkreisen. In der Landeshauptstadt München sind die Zugänge zur Isar gesperrt. Mehrere Straßen sind wegen Überflutungen nicht mehr passierbar. Zugverbindungen müssen teilweise umgeleitet werden oder fallen ganz aus.
    In Baden-Württemberg ist die Lage in vielen Regionen ebenfalls angespannt. Umweltministerin Walker hob die Leistung von Einsatzkräften und freiwilligen Helfern hervor. Sie verwies zudem auf die Bedeutung von Dämmen, Regenrückhaltebecken und kommunalen Starkregenkonzepten.
    Für den Osten Deutschlands besteht vor allem die Gefahr schwerer Gewitter.
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.