Sonntag, 26. Juni 2022

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Hoffnung auf eine Verkehrswende
Das Fahrrad auf dem Vormarsch

Vor 200 Jahren erfand der Karlsruher Karl Freiherr von Drais die Laufmaschine - die Urform des Fahrrads. Heute ist es aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch in den Innenstädten ist Radfahren nervenaufreibend und oft gefährlich. Visionen für einen besseren Radverkehr gibt es viele - wie lassen sie sich umsetzen?

Von Claudia Hennen | 03.06.2017

Der Berliner "Ride of Silence" auf der Straße des 17. Juni.
Der Berliner "Ride of Silence" auf der Straße des 17. Juni. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)
Längst gibt es in deutschen Haushalten viel mehr Räder als Autos. Kaum verwunderlich, schließlich spart es Platz und Energie, ist klimaschonend, praktisch und gesund.
Gedenken an 17 Fahrradtote im vergangenen Jahr: Der Berliner "Ride of Silence" auf der Straße des 17. Juni
Gedenken an 17 Fahrradtote im vergangenen Jahr: Der Berliner "Ride of Silence" auf der Straße des 17. Juni (Deutschlandradio / Claudia Hennen)
In Zeiten von Feinstaub-Alarm und Diesel-Verbot setzen Politiker zwar auf neue Verkehrskonzepte, versprechen mehr Radwege, mehr Stellplätze, mehr Leihräder. Doch vielerorts hapert es noch an der Umsetzung.
Schreiner Dirk Schmidt vom "Atelier für Holzbearbeitung" in Düsseldorf.
Umstieg aufs Lastenrad: Schreiner Dirk Schmidt vom "Atelier für Holzbearbeitung" in Düsseldorf (Deutschlandradio / Claudia Hennen)
Anlässlich des 200. Geburtstag des Fahrrads war Claudia Hennen mit Rad-Aktivisten, Bürgerinitiativen und nachhaltigen Unternehmern unterwegs und hat ihre Visionen von einer Verkehrswende in den Innenstädten erprobt.
Fahrrad-Lobbyist Heinrich Strößenreuther
Kämpft um jeden Zentimeter auf Berlins Straßen: Fahrrad-Lobbyist Heinrich Strößenreuther (Deutschlandradio / Claudia Hennen)