
Die SPD-Politikerin schlug vor, bei der laufenden Arbeit an einem Gesetzentwurf zum Schutz besonders exponierter und gefährdeter Berufsgruppen auch Zugbegleiter einzubeziehen. Hubig sagte den Funke-Medien, wer Menschen angreife, die sich für das Gemeinwohl einsetzten, begehe besonderes Unrecht. Das müsse sich im Strafrecht abbilden. Klar sei aber auch, dass Straferhöhungen allein das Problem nicht lösten, betonte die Ministerin.
Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) drängte auf ein strenges Urteil gegen den Täter. Man müsse dem Mann mit der absoluten Härte des Rechtsstaats begegnen, sagte der CSU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Er sei erschüttert und schockiert über die Gewalttat. Es gebe keine absolute Sicherheit. Aber es sei auch nicht zu akzeptieren, dass solche Gewaltverbrechen stattfänden.
Gestern hatte es in Ludwigshafen eine Trauerfeier für den getöteten Schaffner Serkan C. gegeben, unter anderem im Beisein von Ministerpräsident Schweitzer.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
