Großbrände
Hürtgenwald unter Kontrolle, Monschau entspannt

Der größte Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald in der Eifel ist nach einem tagelangen Großeinsatz unter Kontrolle.

    Das hat Dürens Landrat Nolten bekannt gegeben. Die Zahl der Einsatzkräfte sei deutlich reduziert worden. Ein Aufklärungshubschrauber mit Wärmebildkamera beobachte aber nach wie vor, ob sich die vereinzelten Glutnester auf dem 300 Hektar großen Areal wieder entzünden. Zwei Löschhubschrauber blieben ebenfalls vor Ort. 
    Auch im rund 20 Kilometer entfernten Monschau hat sich die Lage spürbar entspannt. Die Feuerfront im belgischen Hohen Venn rückte zwar näher an die Stadt heran. Es wird aber nicht mit einem Übergreifen der Flammen auf deutsches Gebiet gerechnet. Auf rund 3.000 Hektar Fläche lodert jenseits der Grenze der größte Waldbrand in der Geschichte Belgiens. 
    Im Westerwald in Rheinland-Pfalz wurden Anwohner einer Straße aufgefordert, ihre Häuser sicherheitshalber zu verlassen. Die Flammen waren der Ortschaft Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen bedrohlich nahe gekommen. Betroffen von der Evakuierung sind 20 Familien.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.