Migration
Hunderte Migranten schwimmen von Marokko aus zu spanischer Exklave Ceuta

Von Marokko aus haben in den vergangenen Tagen mehr als 1.500 Migranten versucht, schwimmend die spanische Exklave Ceuta zu erreichen.

    Blick vom Grenzzaun auf Teile der spanische Stadt Ceuta. Zu sehen ist eine Straße an der Küste. Im Hintergrund ist das Mittelmeer zu sehen.
    Die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste. (IMAGO / ZUMA Press / Antonio Sempere)
    Die spanischen Behörden teilten mit, die Küstenwache und das Rote Kreuz hätten zahlreiche Migranten im Meer gerettet und an Land gebracht, darunter viele Minderjährige. Die Aufnahmezentren seien überlastet. Hunderte Menschen müssten vor den Einrichtungen übernachten. Medienberichten zufolge hängen die hohen Zahlen mit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien zusammen. Demnach dürfen Sicherheitskräfte Migranten, die über das Meer nach Ceuta gelangen, nicht sofort abschieben. Die spanische Exklave liegt an der nordafrikanischen Küste, an der Straße von Gibraltar. Sie ist mit Meeres-Grenzzäunen gesichert. Wer Ceuta über das Wasser erreichen will, muss fast vier Stunden schwimmen.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.