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Hunderte Straftaten im Berliner Wahlkampf - die meisten richteten sich gegen die AfD

Im Wahlkampf in Berlin hat es nach Recherchen des Senders RBB in der Zeit von Anfang August bis Mitte September hunderte Straftaten gegen die antretenden Parteien gegeben.

    Das Foto zeigt Wahlplakate für die Abgeordnetenhauswahl 2026 von AfD, SPD, Linke, Grüne, BSW
    Im Berliner Wahlkampf gab es hunderte Straftaten (Archivbild von Wahlplakaten in Berlin). (picture alliance / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Der RBB bezieht sich auf eine Statistik der Polizei. Daraus geht hervor, dass sich die meisten Straftaten gegen die AfD richteten. So gab es beispielsweise insgesamt 39 Angriffe auf Parteimitglieder und Wahlkampfhelfer. In 18 Fällen waren Anhänger der AfD betroffen, Grüne und Linke jeweils in acht Fällen. Erfasst wurden Beleidigungen, Einschüchterungen und auch Fälle von körperlicher Gewalt. Gemeldet wurden zudem 16 Straftaten gegen Parteieinrichtungen.
    In mehr als 1.200 Fällen wurden Wahlplakate beschädigt, was unter den Straftatbestand der Sachbeschädigung fällt. Auch hier war die AfD mit 801 Fällen das häufigste Ziel.
    In Berlin wird am Sonntag das Abgeordnetenhaus neu gewählt, in Mecklenburg-Vorpommern der Landtag.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.