Brauchtum
Hunderttausende feierten am Sonntag bundesweit Karneval - mehrere Verletzte bei Sturz von Festwagen in Rheidt

Bundesweit haben am Sonntag Hunderttausende an Karnevalsveranstaltungen teilgenommen.

    Schüler und Lehrer nehmen in Köln an den Schull- und Veedelszöch (Schul- und Stadtteiltumzüge) teil.
    Der als besonders authentisch geltende Karnevalszug am Sonntag in Köln wird von Schulklassen geprägt und hat seine Wurzeln im Mittelalter. (dpa / Oliver Berg)
    In Köln beteiligten sich fast 100 Schulen und Vereine aus den Stadtvierteln am Umzug durch die Stadt. In Düsseldorf versammelten sich die Menschen zum Kö-Treiben in der Innenstadt. Rund 130 Motivwagen bildeten in Braunschweig den Kern des sogenannten "Schoduvel", was so viel bedeutet wie "Verscheuch den Teufel!". Es erinnert an traditionelle Urprünge des Karnevals, bei denen durch Lärm und Verkleidung böse Geister vertrieben werden sollen. Rund 25 Tonnen Süßigkeiten wurden verteilt. Auch in Erfurt säumten Zehntausende die Strecke. Der Umzug in Niederkassel-Rheidt nahe Bonn wurde von einem Unfall überschattet. Drei Männer stürzten von einem Festwagen und erlitten teils schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge brach ein Geländer ab.
    Heute am Rosenmontag gibt es traditionell die größten Karnevalsumzüge. Sie finden vor allem im Rheinland statt.
    Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.