Islamistische Rebellen
Huthi-Miliz greift saudische Ölraffinerie und Hafen nahe der Meerenge Bab al-Mandab an

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben nach eigenen Angaben eine staatliche Öl-Raffinerie in Saudi-Arabien attackiert.

    Bewaffnetes Mitglieder der Huthi-Miliz von hinten fotografiert.
    Seit mehr als zehn Jahren kämpft die Huthi-Miliz gegen die international anerkannte Regierung, die Hilfe aus Saudi-Arabien erhält. (Osamah Yahya / dpa / Osamah Yahya)
    Ein Militärsprecher der Huthi begründete den Drohnenangriff mit einer angeblichen Verletzung des Luftraums im Jemen durch saudische Drohnen. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an der Anlage ein Feuer ausgebrochen ist.
    Die Huthi griffen außerdem im Jemen einen Hafen nahe der wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Nach Angaben aus jemenitischen Regierungskreisen sind dabei mindestens sieben Menschen getötet worden, unter ihnen drei Zivilisten.
    Seit dem Iran-Krieg spitzt sich der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz erneut zu. Mit Luftangriffen auf die von der Miliz kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa war er vor einigen Wochen aufs Neue eskaliert. Jüngst griffen die Huthi auch saudi-arabische Schiffe an oder zwangen sie zu Kurswechseln.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.