
In dem Golfstaat seien eine Ölanlage sowie ein Militärstützpunkt attackiert worden, erklärte ein Sprecher der Miliz. Über der jemenitischen Provinz Marib sei zudem ein saudisches Kampfflugzeug abgeschossen worden, hieß es weiter.
In der Nacht hatte das saudische Militär erklärt, eine Drohne der Huthi nahe der für Muslime heiligen Stadt Mekka abgefangen zu haben. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit sowie die Arabische Liga verurteilten den mutmaßlichen Angriff auf Mekka. Die Huthi wiesen den Vorwurf zurück und erklärten, ihre Angriffe hätten Ölanlagen und Militärinfrastruktur gegolten.
Im Jemen kämpfen die Huthi unter anderem gegen die Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Kämpfer der pro-iranischen Miliz brachten zuletzt die wichtige Meerenge Bab al-Mandab unter ihre Kontrolle. Katar warnte vor - so wörtlich - "katastrophalen" Folgen, sollte die Handelsroute für die Schifffahrt geschlossen werden. Die Huthi erklärten, sie würden eine sichere Schifffahrt gewährleisten, nur für Saudi-Arabien gelte eine Blockade.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
