
Die vom Iran unterstützte Miliz bekräftigte daraufhin die von ihr ausgerufene Seeblockade gegen saudi-arabische Schiffe. Die Schifffahrt durch die Meerenge sei für alle anderen Unternehmen sicher, erklärte ein Huthi-Militärsprecher.
Bab al-Mandab zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt und verbindet den Indischen Ozean mit dem Roten Meer und dem Suez-Kanal. Sie ist besonders für den Export von saudi-arabischem Öl bedeutend. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs hat die Route zusätzlich an Bedeutung gewonnen.
Die international anerkannte jemenitische Regierung reagierte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit Luftangriffen auf Huthi-Kämpfer am Hafen und dem Flughafen von Mokka. Die jemenitische Stadt war am Donnerstag von der Miliz eingenommen worden. Auch Saudi-Arabien griff den Flughafen an.
Auswärtiges Amt verurteilt Eskalation
Das Auswärtige Amt verurteilte die jüngste Eskalation durch die Huthi. Der Iran und seine verbündete Miliz versuchten seit Wochen, die internationale Schifffahrt "in Geiselhaft zu nehmen", sagte ein Ministeriumssprecher. Bei zunehmender Kontrolle der Huthi über diesen Seeweg drohten weitere Einschränkungen von Öllieferungen aus der Region.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
