USA
ICE-Agent schießt Mann in Texas nieder

Aus den USA wird ein neuer Fall von Schusswaffengebrauch durch einen Agenten der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE gemeldet.

    Einsatz von Agenten der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE im texanischen Austin. Im Bildvordergrund steht ein Mann mit erhobenen Armen.
    ICE-Einsatz in Austin (AP Photo / dpa / Joel Angel Juarez )
    Dabei wurde im texanischen Austin ein Mann angeschossen ‌und schwer verletzt. Bei ihm handelt es sich laut der Anwältin der Familie um einen 28jährigen Venezolaner. Nach Angenturberichten sollen mehrere Schüsse abgegeben worden sein. Bürgermeister Watson, ein Demokrat, forderte eine unabhängige Untersuchung ‌des Vorfalls unter Beteiligung der Stadtpolizei und der Texas Rangers.
    Die ICE-Behörde ist zum Symbol der harten Einwanderungspolitik von Präsident Trump geworden. Ihre Agenten waren in diesem Jahr an mehreren Schießereien beteiligt, darunter ‌an der ‌Tötung von zwei US-Bürgern in Minnesota. Seit Trumps Amtsantritt im vergangenen ​Jahr sind mehr als 50 Menschen in ICE-Haft gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.