USA
ICE-Behörde plant Kauf von Roboter-Hunden

Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE plant die Anschaffung von hundeähnlichen Robotern.

    Bei einem Einsatz stehen ICE-Agenten in Uniform und mit Masken in einer Wolke aus Tränengas und halten Tränengaswaffen in der Hand.
    Ein Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE mit Pfefferspray, Tränengas und Blendgranaten gegen Protestierende. (Getty Images / Anadolu / Sean Bascom)
    Zur Begründung hieß es, die ferngesteuerten Vierbeiner könnten für Lageerfassungen und Gefahrenbewertungen in besonders instabilen Situationen oder schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden. Über eine etwaige Angriffsfunktion wurde nichts bekannt gegeben. Erst kürzlich waren Kaufpläne für Elektroschock-Handschuhe öffentlich gemacht worden, die in einer Mitteilung der Heimatschutzbehörde als "Deeskalations-Geräte" bezeichnet wurden. Diese sollten bei Festnahmen und Abschiebungen von kriminellen oder illegal eingereisten Migranten eingesetzt werden.
    Die oft rabiate Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hatte in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt, in mehreren Fällen waren Menschen bei Einsätzen ums Leben gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.