
IG-Metall-Bezirksleiter Gröger warf dem Konzernvorstand von Volkswagen zugleich vor, neue Eskalationsszenarien über die Medien zu kommunizieren und damit Beschäftigte, Standorte und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu verunsichern.
Die "Wirtschaftswoche" hatte berichtet, der VW-Vorstand habe einstimmig beschlossen, die Produktion in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm ab 2031 wegen fehlender neuer Aufträge enden zu lassen. Die Zeitung hatte aus einem internen Papier des Vorstandes zitiert, das demnach am Freitag dem Aufsichtsrat vorgelegt werden sollte. Volkswagen wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. Konzernchef Blume hatte entsprechende Überlegungen in den vergangenen Wochen aber mehrfach angedeutet.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
