Sachsen-Anhalt
IHW-Präsident Gropp fürchtet negative Folgen für die Wirtschaft im Fall eines AfD-Wahlsiegs

Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Gropp, warnt vor wirtschaftlichen Konsequenzen nach einem möglichen Sieg der AfD bei der Landtagswahl Sachsen-Anhalt.

    Wirtschaftforscher Reint Gropp gestikuliert im Gespräch
    Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Reint Gropp (Imago / Jakob Hoff )
    Ganz sicher hätte es eine Auswirkung auf die Wahrnehmung des Bundeslandes, sagte er der Mitteldeutschen Zeitung mit Blick auf Sachsen-Anhalt. Es würde zu einem weniger attraktiven Standort. Um gerade dem demografischen Wandel zu begegnen, müsse Sachsen-Anhalt ein attraktives Lehr- und Forschungsumfeld bieten. Das sei die Aufgabe der Landespolitik. Eine AfD-Regierung könnte das aushebeln. Die Landtagswahl ist für den 6. September geplant. Das IWH gilt als eines der führenden deutschen Forschungsinstitute. Es untersucht die wirtschaftliche Entwicklung und den Strukturwandel und berät darüber hinaus Politik und Wirtschaft wissenschaftlich.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.