
Mehr als acht Millionen Minderjährigen sei der Unterricht wegen der Kämpfe verwehrt, erklärte die Organisation in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Die internationale Gemeinschaft lasse die Kinder und das Land im Stich. Den Angaben zufolge fielen im Sudan bislang rund 500 Schultage aus. Viele Schulen seien zerstört, und andere würden als Schutzräume für obdachlos gewordene Familien benötigt, hieß es. Zudem könnten viele Lehrer nicht mehr bezahlt werden.
Im nordostafrikanischen Sudan kämpfen die Armee und die RSF-Miliz seit rund drei Jahren um die Macht. Die UNO wirft beiden Seiten schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vor. Die Kämpfe haben eine Flüchtlingswelle und regionale Hungersnöte ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
