
Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach überprüfte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im ersten Halbjahr mehr als 8.000 Fälle. Bei 23 Prozent wurde der Schutzstatus widerrufen oder zurückgenommen. Meist ging es um die Aberkennung der Flüchtlingseigenschaften oder des sogenannten subsidiären Schutzes. Im Jahr 2025 hatten nach einer solchen Überprüfung lediglich 3,7 Prozent der Geflüchteten mit syrischer Staatsangehörigkeit ihren Schutzstatus verloren, 2024 waren es 3,1 Prozent.
Ein Grund für den Anstieg ist die veränderte Lage in Syrien. Dort war 2024 der Diktator Assad gestürzt worden. Hunderttausende kehrten daraufhin in das Land zurück. Die Sicherheitslage ist in einigen Gebieten aber noch angespannt.
Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
