Kongo
Impfstudie gegen Ebola hat begonnen: Wirksamkeit auch bei Bundibugyo-Variante?

Im Kongo breitet sich die Ebola-Epidemie weiter aus, denn eine Impfung gegen die spezielle Variante des Virus ist noch in Entwicklung. Trotzdem haben jetzt Testimpfungen begonnen. Sie sollen vor allem medizinisches Personal schützen, die Ersthelfer und -helferinnen, die sich besonders oft anstecken.

    Medizinisches Personal in Schutzkleidung in einem Behandlungszentrum für Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo
    Medizinisches Personal in einem Behandlungszentrum für Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. (BENEDICTION MURHABAZI / AFP)
    Die Weltgesundheitsorganisation und die Organisation Ärzte ohne Grenzen erklärten, für eine klinische Studie seien 20.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo bereitgestellt worden. So soll geschaut werden, ob das Mittel übergangsweise vielleicht auch gegen die derzeitige Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus hilft. Eigentlich ist der Impfstoff für die Zaire-Variante entwickelt worden.
    Eine Ansteckung mit Ebola verläuft laut WHO im Durchschnitt etwa in der Hälfte der Fälle tödlich. Mehr als 3.600 Menschen sind vor allem im Osten der Demokratischen Republik Kongo schon daran gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.