Zwei Wochen nach Sturzflut
In Nepal ist das Schicksal von tausenden Menschen weiter ungeklärt

Zwei Wochen nach der Sturzflut in Nepal werden laut offiziellen Angaben immer noch mehr als 5.000 Menschen vermisst.

    Eine Luftaufnahme zeigt die Folgen der Überschwemmungen entlang des Bhotekoshi-Flusses, von denen am 28. August 2026 tief liegende Gebiete und Siedlungen in Ufernähe in Nuwakot, Nepal, betroffen waren.
    Die Sturzflut sorgte für eine Scheise der Zerstörung. (picture alliance / NurPhoto / Ambir Tolang)
    Das berichten nepalesische Medien unter Berufung auf Behördenangaben. Demnach ist aktuell von 1.367 Toten die Rede. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass die tatsächliche Zahl höher liegt.
    Die Bevölkerung leide unter großer Ungewissheit, weil das Schicksal tausender Menschen immer noch ungeklärt sei, sagte eine Mitarbeiterin der Welthungerhilfe der Katholischen Nachrichten-Agentur in Kathmandu. Bei der Identifizierung von Flutopfern kommt laut einem Bericht der "Kathmandu Post" auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Sie soll auf Basis von Fotos und Videos eine Zuordnung der Toten erleichtern.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.