Landtagswahl
In Sachsen-Anhalt sind rund 1,7 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen - Deutlich höhere Wahlbeteiligung am Mittag

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich zum Mittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab.

    Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Landesvorsitzender der CDU, wirft seinen gefalteten Stimmzettel in die Wahlurne. Hinter ihm steht seine Ehefrau Kati Schulze.
    Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seine Stimme in einem Wahlbüro in Magdeburg abgegeben. (picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Bis 12.00 Uhr hatten 34,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie die Landeswahlleiterin in Magdeburg mitteilte. Zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2021, bei der letzten Landtagswahl, waren es nur 22,4 Prozent.
    Rund 1,7 Millionen Menschen sind bis 18 Uhr zur Stimmabgabe aufgerufen. Der Ausgang der Wahl hat über das Bundesland hinaus politische Bedeutung und wird auch international verfolgt. Das hohe Interesse hängt vor allem damit zusammen, dass erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg eine in dem Bundesland als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei eine Landesregierung übernehmen könnte. In Umfragen lag die AfD zuletzt deutlich vorne. Sollte sie noch zulegen, wäre sogar eine absolute Mehrheit möglich. Aktuell regiert in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU, SPD und FDP.
    Ministerpräsident Schulze von der CDU hat seine Stimme am Vormittag in seinem Wohnort Magdeburg abgegeben. Der Spitzenkandidat der AfD, Siegmund, wählte in seiner Heimatstadt Tangermünde.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.