USA - Iran
Indirekte Gespräche in Oman beendet - Trump verhängt neue Sanktionen

Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Trump mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Landes gedroht.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens vor den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Muscat im Oman
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens vor den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Muscat im Oman (AP)
    Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret. Demnach können Zölle auf Importe in die USA erhoben werden, die aus Ländern stammen, die Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran beziehen. Konkrete Ländernamen nannte der US-Präsident nicht, als Beispiel für die Höhe der Zölle gab er 25 Prozent an. 
    Zuvor hatte es erste indirekte Gespräche zwischen Vertretern beider Seiten gegeben. Sie fanden unter Vermittlung Omans in dessen Hauptstadt Maskat statt. Der omanische Außenminister al-Busaidi sprach von ernsten Gesprächen, die fortgesetzt werden sollten. Zunächst würden die Delegationen aber zu Konsultationen in ihre jeweiligen Länder zurückkehren. Irans Außenminister Araghtschi nannte die Unterredungen einen guten Start.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.