Iranisches Staatsfernsehen
Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA beendet

Die indirekten Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Genf sind nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens beendet worden.

    Das Schild der Botschaft des Oman in Genf, darüber ist eine Kamera installiert.
    Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind beendet. (AFP / HAROLD CUNNINGHAM)
    Die knapp drei-stündigen Verhandlungen mit Vermittlern aus dem Oman hätten sich ausschließlich auf das Atomprogramm Teherans konzentriert, hieß es. Die Delegationen wurden vom iranischen Außenminister Araghtschi und dem US-Sondergesandten Witkoff angeführt. Über mögliche Ergebnisse wurde nichts mitgeteilt.
    In der schweizerischen Stadt wird derzeit auch über Wege zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg verhandelt. Die Gespräche zwischen Vertretern Moskaus und Kiews werden unter Vermittlung der USA durchgeführt. Zuletzt hatte es zwei Verhandlungsrunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegeben. Der ⁠ukrainische Präsident Selenskyj plädierte vor den Verhandlungen dafür, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen. US-Präsident Trump drängte die Ukraine zu einer baldigen Einigung mit Russland.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.