
Weiter hieß es, der omanische Außenminister al-Busaidi habe sich getrennt mit seinem iranischen Amtskollegen Araghtschi und anschließend mit dem US-Sonderbeauftragten Witkoff sowie mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, getroffen.
Zuvor hatte es widersprüchliche Angaben gegeben, ob die Unterredungen bereits begonnen haben. Laut dem iranischen Außenminister soll vor allem über das iranische Atomprogramm und eine Lockerung der Sanktionen gesprochen werden. Die USA hatten angekündigt, auch Irans Unterstützung für militante Gruppen in der Region auf die Tagesordnung zu setzen.
Experte: Regime will sich an der Macht halten
DerIran-Experte Ali Fathollah-Nejad sagte im Deutschlandfunk, angesichts zehntausender Tote bei den jüngsten Demonstrationen gegen das Regime, müsste bei den Verhandlungen auch unbedingt die Menschenrechtslage im Iran angesprochen werden. Teheran stehe sehr unter Druck. Die Regierung wolle sich an der Macht halten. Nur aus diesem Grund sei es überhaupt zu den Gesprächen gekommen, erklärte Fathollah-Nejad.
Die Vereinigten Staaten hatten ihre Präsenz in der Golfregion zuletzt verstärkt. Seit der gewaltsamen Unterdrückung der jüngsten Proteste im Iran hat Trump der Führung in Teheran wiederholt mit Militärschlägen gedroht.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
