Arbeitsmarkt
Industrie-Beschäftigung fällt auf Zehnjahrestief

Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist auf ein Zehnjahrestief gesunken.

    Ein Bauarbeiter arbeitet an einer Stahlkonstruktion.
    Immer weniger Industriearbeitsplätze - Lohnvorsprung verringert sich (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Im Jahr 2025 arbeiteten demnach 6,6 Millionen Menschen im Verarbeitenden Gewerbe. Das sind rund 124.000 weniger als im Vorjahr. Der Hauptgrund sei, dass die Industrie angesichts wirtschaftlicher Risiken zögere, frei werdende Stellen neu zu besetzen, teilte die Bertelsmann Stiftung mit. Der Anteil der Industriebeschäftigten am gesamten Arbeitsmarkt sank von 22 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 19 Prozent. Der Studie zufolge ging in der Industrie auch der Lohnvorsprung gegenüber anderen Branchen deutlich zurück.
    Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.