
Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juni um durchschnittlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Im Mai war die Inflationsrate im Zuge des Irankriegs auf 3,2 Prozent gestiegen. Mit der Entspannung des Konflikts gingen die Ölpreise am Weltmarkt zuletzt wieder auf das Vorkrisenniveau zurück. Die Europäische Zentralbank hatte sich im Juni mit einer Zinserhöhung gegen die steigende Inflation im Euroraum gestemmt.
In Deutschland ging die Inflationsrate im Juni laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts von gestern sogar auf 2,3 Prozent zurück.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
