Sicherheitspolitik
Innenminister sich bei der Abwehr von gefährlichen Drohnen unter Zeitdruck

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen bei der Fähigkeit zur Abwehr von potenziell gefährlichen Drohnen schneller vorankommen.

    Eine sogenannte Jägerdrohne zur Drohnenabwehr fliegt über einem Flughafen zu Test-Zwecken.
    Eine sogenannte Jägerdrohne zur Drohnenabwehr fliegt über einem Flughafen zu Test-Zwecken. (picture alliance | dpa | Jan Woitas)
    Nach einer Telefonkonferenz sagte der sächsische Innenminister Schuster, notwendig seien die gegenseitige Unterstützung sowie die gemeinsame Forschung und Beschaffung. Vor allem der Flughafen Leipzig/Halle als einer der größten europäischen Frachtflughäfen müsse prioritär mit Drohnenabwehrtechnik ausgerüstet werden. Vergangene Woche war auf dem Flughafen eine mit Sprengstoff bestückte Drohne zwischen mehreren ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden, die unschädlich gemacht werden konnte.
    Niedersachsens Innenministerin Behrens sagte, beim Drohnenabwehrkonzept des Bundes sei der Flughafen Hannover nicht dabei. Das sei eine Lücke, die sie nicht akzeptieren könne. Vor zwei Tagen habe es auch in Hannover einen schwerwiegenden Vorfall gegeben, der mit dem Einsatzkommando der Bundespolizei nicht habe bewältigt werden können.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.