Portugal
Innenministerin Amaral nach Kritik an Umgang mit Unwetterfolgen zurückgetreten

In Portugal ist Innenministerin Amaral zurückgetreten, nach Kritik an ihrem Vorgehen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Unwetter der vergangenen Wochen.

    Ein rotes Gebäude steht bis zu den Fenstern im Wasser.
    Überflutungen in Portugal. Bei Unwettern sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. (picture alliance / Anadolu / Andre Luis Alves)
    Ein Präsidentensprecher erklärte in Lissabon, Amaral sei der Ansicht, dass sie nicht über die persönlichen und politischen Voraussetzungen verfüge, die für die Ausübung ihres Amtes erforderlich seien. Ministerpräsident Montenegro werde das Amt vorübergehend übernehmen. Der Generalsekretär der oppositionellen Sozialistischen Partei, Carneiro, nannte den Rücktritt einen Beweis, dass die Regierung bei ihrer Reaktion auf diesen Notfall versagt habe.
    Bei den Stürmen und Überflutungen waren offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Es entstanden Sachschäden in Höhe von mindestens vier Milliarden Euro.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.