Pakistan
Innenministerium: Selbstmordanschlag in Islamabad wurde in Afghanistan geplant

Der jüngste Anschlag in Pakistan ist nach Angaben von Innenminister Naqvi in Afghanistan geplant worden.

    Islamabad: Sicherheitskräfte, Helfer und Rettungkräfte sind nach einem Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus vor Ort.
    In Islamabad gab es einem Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus. (Anjum Naveed / AP / dpa / Anjum Naveed)
    Nach der Explosion in Islamabad habe man bei Razzien den Drahtzieher, bei dem es sich um einen Afghanen handele, sowie vier Mittelsmänner gefasst, sagte Naqvi einem Medienbericht zufolge. Die Planung des Angriffs und das Training der Attentäter seien bei einem Ableger der Terrormiliz IS im Nachbarland erfolgt. Die Miliz hatte den Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus für sich reklamiert, bei dem am Freitag mehr als 30 Menschen getötet wurden.
    Die von den Taliban geführte Regierung in Afghanistan warnte vor schnellen Urteilen. In Pakistan habe man in der Vergangenheit mehrfach mit dem Finger auf Afghanistan gezeigt, ohne vorher ordnungsgemäße Ermittlungen durchzuführen, hieß es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums.
    Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.