"Generation Deutschland"
Innenministerium sieht bei neuer AfD-Jugend Kontinuität zu rechtsextremistischer Vorgängerin

Die Bundesregierung sieht bei der neuen AfD-Jugend eine starke Kontinuität zu der als rechtsextremistisch eingestuften Vorgängerorganisation.

    Ein junger Mann sitzt auf der Gründungsveranstaltung des Schleswig-Holsteinischen Landesverbands der "Generation Deutschland", der Jugendorganisation der AfD.
    Die Bundesregierung sieht bei der neuen AfD-Jugend Kontinuität zu rechtsextremistischer Vorgängerin. (Markus Scholz / dpa / Markus Scholz)
    Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der Grünen-Fraktion hervor, über die mehrere Medien berichten. Auf der Gründungsversammlung der "Generation Deutschland" Ende November seien Äußerungen getätigt worden, die als tatsächliche Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung zu werten und Ausdruck eines "ethnisch-abstammungsmäßigen Staatsvolksverständnisses" seien. Daraus ergäben sich Anhaltspunkte für Forderungen nach einer rechtlichen Diskriminierung deutscher Staatsangehöriger mit Migrationshintergrund.
    Zudem seien Verbindungen von Mitgliedern der Generation Deutschland zu anderen extremistischen Organisationen bekannt.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.