
Im Mai registrierten die Amtsgerichte 1.995 beantragte Zahlungsunfähigkeiten und damit 2,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Zeitraum von Januar bis Mai waren die Insolvenzen den Angaben zufolge um knapp fünf Prozent auf 10.546 gestiegen. Die Forderungen der Gläubiger bezifferten die Amtsgerichte in diesem Zeitraum auf etwa 15,4 Milliarden Euro; im Vorjahreszeitraum waren es noch rund 25,7 Milliarden. Grund für den Rückgang ist demzufolge, dass damals mehr große Unternehmen in die Insolvenz gingen. Am stärksten betroffen waren laut dem Bundesamt die Branchen Verkehr und Lagerei sowie Gast- und Baugewerbe.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
