
In einer Analyse heißt es, von den in den ersten sechs Kriegsmonaten nach Deutschland geflüchteten Ukrainern im erwerbsfähigen Alter habe inzwischen die Hälfte einen Job gefunden. Die Beschäftigungsquote der Gesamtbevölkerung war zwar mit rund 68 Prozent deutlich höher. Zu berücksichtigen sei aber, dass unter den Geflüchteten viele Frauen seien, die sich um ihre minderjährigen Kinder kümmern müssten, heißt es. Die Frauen seien zudem häufig in Teilzeit beschäftigt. Deswegen bezögen mit 41 Prozent relativ viele Flüchtlinge weiterhin staatliche Leistungen.
Derzeit halten sich knapp 1,16 Millionen Menschen in Deutschland auf, die im Kontext des Krieges in der Ukraine eingereist sind.
Die Analyse hatte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge erstellt.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
