Transponder bewahren heute vor allem Händler davor, dass kleine und handliche Artikel ihren unbeobachteten Weg aus dem Laden nehmen. "Transponder sind kleine und sehr flache Chips, die über eine Antenne in Form einer Schleife verfügen", erklärt Rolf Guse, Leiter des Forschungsbereiches Automatisierung am Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf bei Stuttgart. Durch ihre kompakte und überdies flexible Form eignen sich diese besonderen Etiketten zur unauffälligen Markierung von Stoffen und Kleidungsstücken. Besonderer Vorteil: Drahtlos können Transponder ausgelesen oder mit Informationen bestückt werden und sind trotzdem so klein, dass sie in ein Wäschezeichen hinein passen.
Diese Eigenschaften prädestinieren sie dazu, eine Ware - wie etwa Stoff - vom ersten Produktionsschritt an zu begleiten, so Guse: "Schon in der Spinnerei werden Transponder heute eingesetzt, um verschiedene Wollspulen in der Spinnmaschine zu identifizieren." An dem gewobenen Produkt können die kleinen Sender dazu verwendet werden, um etwa Fehler zu kennzeichnen und diese beim automatischen Zuschnitt zu berücksichtigen. Dabei überstehen die Daten in den Textilchips selbst die Färberei oder auch die Wäscherei. "So können wir eine Qualitätssicherung vollständig nachvollziehbar dokumentieren. Dies ist besonders bei Mehrwegprodukten, etwa für die medizinische Verwendung, wichtig", sagt Maximilian Swerev, Direktor der Abteilung Textilpflege und Hygiene in den Hohensteiner Instituten.
Neben der Kontrolle von Herstellungsprozessen, dem Versand oder der Reinigung dienen Transponder auch der Kennzeichnung hochwertiger Kleidung, um Fälschungen auszuschließen oder verhindern sogar, dass sie unangemessen behandelt werden. So weigert sich eine Waschmaschine, die Fraunhofer-Forscher jetzt vorstellten, schlichtweg, ein kostbares Textil zu heiß zu waschen, wenn die Transponderinformationen nicht dem eingestellten Programm entsprechen. Doch die Ideen gehen noch weiter: Schließlich könnten sich passende Kleidungsstücke selbst melden, wenn ein Käufer mit entsprechendem Suchgerät an den langen Regalen vorbeischreitet.
[Quelle: Cajo Kutzbach]
Diese Eigenschaften prädestinieren sie dazu, eine Ware - wie etwa Stoff - vom ersten Produktionsschritt an zu begleiten, so Guse: "Schon in der Spinnerei werden Transponder heute eingesetzt, um verschiedene Wollspulen in der Spinnmaschine zu identifizieren." An dem gewobenen Produkt können die kleinen Sender dazu verwendet werden, um etwa Fehler zu kennzeichnen und diese beim automatischen Zuschnitt zu berücksichtigen. Dabei überstehen die Daten in den Textilchips selbst die Färberei oder auch die Wäscherei. "So können wir eine Qualitätssicherung vollständig nachvollziehbar dokumentieren. Dies ist besonders bei Mehrwegprodukten, etwa für die medizinische Verwendung, wichtig", sagt Maximilian Swerev, Direktor der Abteilung Textilpflege und Hygiene in den Hohensteiner Instituten.
Neben der Kontrolle von Herstellungsprozessen, dem Versand oder der Reinigung dienen Transponder auch der Kennzeichnung hochwertiger Kleidung, um Fälschungen auszuschließen oder verhindern sogar, dass sie unangemessen behandelt werden. So weigert sich eine Waschmaschine, die Fraunhofer-Forscher jetzt vorstellten, schlichtweg, ein kostbares Textil zu heiß zu waschen, wenn die Transponderinformationen nicht dem eingestellten Programm entsprechen. Doch die Ideen gehen noch weiter: Schließlich könnten sich passende Kleidungsstücke selbst melden, wenn ein Käufer mit entsprechendem Suchgerät an den langen Regalen vorbeischreitet.
[Quelle: Cajo Kutzbach]