Deutschlandfunk
Intendant Raue nennt Programmreform eine notwendige Kraftanstrengung

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat die geplante Deutschlandfunk-Programmreform als notwendige Kraftanstrengung bezeichnet. Der neue Medienstaatsvertrag der Bundesländer fordere von den öffentlich-rechtlichen Medien mehr Dialogangebote und mehr Wirksamkeit in der nicht-linearen, digitalen Welt, sagte Raue im Deutschlandfunk.

    Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, ist zu Gast beim Neujahrsempfang von Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue.
    Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, hat die geplante Deutschlandfunk-Programmreform als notwendig bezeichnet. (picture alliance / Jörg Carstensen)
    Auch das Bundesverfassungsgericht habe wiederholt mehr Relevanz im Digitalen angemahnt.Deshalb soll es ab Ende November weniger kleinteilige Fachsendungen geben.
    Die Fachredaktionen blieben aber bestehen, versicherte der Intendant. Sie könnten Arbeitszeit und Kreativität stärker für Vertiefung und Recherche nutzen. Das solle der Qualität des erfolgreichen Radioprogramms ebenso zugutekommen wie den digitalen Angeboten.
    Der Hörfunkrat des Deutschlandradios hat heute in Köln in öffentlicher Sitzung unter anderem über die Programmreform beraten.
    Hier können Sie das Interview nachhören.
    Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.