
Davon geht die Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin aus. Deren medizinischer Geschäftsführer Janssens sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, er halte die Schätzung des Robert-Koch-Instituts zu hitzebedingter Sterblichkeit in diesem Sommer für zu niedrig. Das RKI hatte die Zahl 12.500 genannt. Das bilde nicht die gesamte Dramatik ab, sagte Janssens. Es seien sicherlich mehrere Tausend Todesfälle mehr.
Janssens sieht die Politik in der Verantwortung, mehr zu tun, um verletzliche Gruppen wie Alte und Kranke zu schützen. Nötig sei ein verbindlicher nationaler Hitzeschutzplan.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
