Anschlag in Monaco
Interpol fahndet nach Ukrainerin - Gesuchte soll in Deutschland leben

Nach der Explosion eines Sprengsatzes in Monaco mit drei Verletzten fahndet Interpol nach einer Ukrainerin.

    Monaco: Ermittler untersuchen den Tatort an dem Wohnhaus, wo einen Tag zuvor drei Menschen durch einen Sprengsatz schwer verletzt worden waren.
    Es gab eine Explosion in einem Wohnhaus in Monaco. (Philippe Magoni / AP / dpa / Philippe Magoni)
    Die internationale Polizeiorganisation teilte mit, die 39-Jährige werde unter anderem wegen versuchten Mordes sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung gesucht. Die Frau soll Medienberichten zufolge in Deutschland leben. Gestern hatte die Staatsanwaltschaft bereits Haftbefehl erlassen.
    Die Paketbombe war am Montag Abend in einem Wohnhaus in Monaco explodiert. Bei den Verletzten soll es sich um einen Immobilienunternehmer ukrainischer Herkunft sowie dessen Partnerin und Sohn handeln.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.