
Außenminister Araghtschi sagte in Teheran, man habe zwar die Reaktion von US-Präsident Trump zur Kenntnis genommen, von den Vermittlern sei aber bisher nichts mitgeteilt worden. Araghtschi hatte dem US-Gesandten Witkoff am Dienstag Bedingungen für ein Ende des Krieges und die Wiederöffnung der Meerenge übermittelt. Dazu gehören nach iranischen Angaben die Einstellung der Kampfhandlungen in der Region und ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen.
Trump lehnt ab
Trump hatte den Vorschlag abgelehnt. Er sagte, die Führung in Teheran wolle rasch eine Vereinbarung treffen, weil sie wegen der US-Seeblockade unter wirtschaftlichem Druck stehe. Die USA dagegen hätten die Kontrolle über die Wasserstraße und gewännen enorm.
Wirtschaftlicher US-Druck wird erhöht
US-Finanzminister Bessent machte deutlich, dass der wirtschaftliche Druck auf den Iran erhöht werde. Seinen Angaben zufolge werden die Aktivitäten der privaten iranischen Fluggesellschaft Mahan Air eingeschränkt. Gleiches gilt für die iranische Bank Melli. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" führte das US-Finanzministerium Gespräche mit mehr als 50 Ländern.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





