
Es verwies zur Begründung auf die Entscheidung der EU, die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen. Die Führung in Teheran hatte dies bereits am Donnerstag zurückgewiesen. Es sei "gefährlich", einen Teil des iranischen Militärs zu brandmarken. Gestern stufte der Iran seinerseits Streitkräfte mehrerer EU-Staaten als "terroristische Gruppen" ein.
Die iranische Führung hatte in den ersten Januar-Wochen Proteste gegen das Regime niederschlagen lassen. Tausende Menschen sollen getötet worden sein. US-Präsident Trump drohte dem Iran deshalb mit einem militärischen Eingreifen und ließ Kriegsschiffe in die Nähe verlegen. Mehrere Staaten bemühen sich derzeit, in dem Konflikt zu vermitteln - unter anderem Katar, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
