
Das teilte Parlamentspräsident Ghalibaf in Teheran mit. Er warf den EU-Staaten blinde Gefolgschaft gegenüber den USA vor. Ghalibaf berief sich bei seiner Ankündigung auf ein Gesetz aus dem Jahr 2019. Es war verabschiedet worden, nachdem die USA die Revolutionsgarden als terroristische Vereinigung eingestuft hatten. Es erlaubt dem Iran Gegenmaßnahmen.
Die EU-Außenminister hatten sich am Donnerstag darauf verständigt, die iranischen Revolutionsgarden wegen der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste auf die Terrorliste zu setzen.
Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Demonstranten getötet. Mehrere Außenminister von EU-Staaten sprachen heute von möglicherweise bis zu 30.000 Opfern.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
