Straße von Hormus
Iran kämpft gegen Ölverschmutzung im Küstengebiet

Nach Monaten der Gefechte in der Straße von Hormus versucht der Iran nach eigenen Angaben die Ölverschmutzung nahe der Insel Keshm einzudämmen.

    Schnellboote der iranischen Revolutionsgarde umkreisen einen Öltanker.
    Öltanker in der Straße von Hormus (picture alliance / Associated Press / Morteza Akhoondi)
    Erste Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Ölteppichs seien eingeleitet, berichtet die iranische Zeitung "Etemad". Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sind mehr als 12 Hektar Küstengebiet und Gewässer betroffen. Greenpeace bestätigte die Verschmutzung in der Meeresenge nach der Auswertung aktueller Satellitenbilder. Die Umweltschutzorganisation warnte, die betroffene Insel Keshm sei ein wichtiges Biotop und Teil des sogenannten UNESCO-Geoparks. Auch an der Küste Omans breitet sich ein Ölteppich aus. Mittlerweile sind nach staatlichen Angaben bereits zwölf Kilometer Küste von der Ölpest betroffen. Zuvor war ein Tanker auf Grund gelaufen, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird. Er soll ursprünglich rund 130.000 Tonnen Öl geladen haben und droht nun auseinanderzubrechen. Über die Umstände der Havarie herrscht weiter Unklarheit.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.